Vorrunde 2018/2019 - 18.11.2018
Auch diese Saison konnte sich die Mannschaft auf Trainer’s Händchen verlassen, sei es bei den getätigten Transfers, den doch sehr anspruchsvollen Trainingsvorbereitungen oder das immer ausgefüllte Matchblatt vor jedem Ernstkampf. Aber nun alles der Reihe nach.
Gleich zu Beginn der neuen Saison konnten wir unser Kader mit einem neuen Italiener ergänzen. So rasend schnell wie dieser auf der Grünfläche hin und her rannte, so rasend schnell sei er anscheinend auch in seinem Beruf. Eine echte Verstärkung also für uns Herren, welche schnelle Italiener immer gebrauchen können. Es gibt zwar schon einen Italiener bei uns, die Geschwindigkeit ist aber sicherlich nicht seine Stärke. Nach ein paar einzelnen Trainings, bei welchen keine Standards, keine Sprints und keine taktischen Geplänkel im Vordergrund standen, sondern einfach nur „s’mätschle“, durften wir zu unserer ersten Herausforderung antreten. Die erste Cuprunde stand an, quasi das Einwärmen auf die Saison. Und so sah’s dann bei uns auch aus, locker liessen wir Ball und Gegner laufen, sodass die Tafel am Spielfeldrand am Schluss ein lockeres 4:2 anzeigte. Dass die zwei Gegentore erst in den Schlussminuten gefallen sind, muss nicht erwähnt werden. Die erste Hürde ist geschafft, die nächsten werden noch kommen.
So durften wir in unserer Vorrunde zwei echte Zürcher Derbys austragen, einmal empfingen wir die Hoppers aus Niederhasli, einmal reisten wir nach Schwamendingen zu den Stadtzürchern. 4 Punkte liessen wir uns gutschreiben, wobei unser Italiener auf dem auswärtigen Hartplatz seinen Transfer mit einem wichtigen Treffer bestätigte. Die anderen Spiele liessen sich ebenfalls leicht erklären. Nach einem starken Sieg gegen die doch besseren Dübendorfer folgten weitere Siege, mal ein Unentschieden und in der Cuprunde fegten wir auch den nächsten Gegner weg. So wussten wir plötzlich nicht mehr, was wir wollten, Meisterschaft oder Cupsieg? Wir entschieden uns ziemlich rasch für das Erstere, da die nächste Cuprunde Endstation bedeutete. Und so erstaunte es auch nicht, ausser vielleicht uns selber, dass wir vor dem letzten Spiel immer noch ungeschlagen waren und mit einem Punkt tatsächlich die Wintermeisterschaft ergattern könnten. Und da bewies unser Trainer erneut ein goldenes Händchen, konnte er doch sehr kurzfritig super Luigi engagieren, welcher die Stimmung vor diesem wichtigen Spiel doch um einiges auflockerte. Von da an ging alles von alleine, wir schossen in diesem Spiel mit einem 6:2 so viele Tore wie noch nie in dieser Vorrunde und können uns nun tatsächlich Wintermeister nennen! Wer hätte das gedacht, ausser wir natürlich, welche nur ein Ziel hatten zu Beginn der Saison: Spass haben, chli tschüttele, nicht alle Spiele verlieren und nach dem Training so oft wie möglich sich um den gesellschaftlichen Teil des Fussballs kümmern.
Ob nun bereits die Aufstiegsleibchen gedruckt sind, bleibt ein Geheimnis. Die Rückrunde kann kommen, wir werden sicher auf dem Platz stehen!